72-Stunden ohne Visum nach Russland reisen

Laut eines Gesetzesentwurfes des Kultusministeriums der Russischen Föderation, dem unter anderem die Agentur für Tourismus unterstellt ist, soll ab 01. Januar 2014 die Ein- und Ausreise der Touristen aus bis zu 20 Ländern vereinfacht werden.

Wie die Russische Zeitung (RG) berichtet, könnte es sich dabei um Bürger europäischen Staaten wie Deutschland, Frankreich, Polen, Großbritannien, Niederlande, Schweiz, Schweden, Italien, Spanien, Österreich, Belgien, Finnland und Griechenland sowie Kanada, Australien, Japan, Südkorea uns Singapur handeln. Laut der online Ausgabe des staatlichen Nachrichtensenders Vesti.ru wären zusätzlich auch Staatsbürgern Chinas und der USA Nutznießer des Gesetzesvorschlages.

Bedingungen für den Kurzaufenthalt ohne Visum wären:

  • Gültige Einreisedokumente sowie eine Auslandskrankenversicherung
  • Maximale Dauert des Aufenthaltes 72 Stunden
  • Ein- und Ausreise mit einer russischen Fluggesellschaft wie Aeroflot, Dobrolet, S7, Transaero, UTair…
  • Ein- und Ausreise über einen der 11 Flughafen-Hubs: Moskau (3), Sankt Petersburg, Sotschi, Kasan, Kaliningrad, Nowosibirsk und Chabarowsk.

Eine ähnliche Regelung gibt es bereits bei touristischer Einreise in die Russische Föderation auf dem Wasserwege (Kreuzfahrten) über Sankt Petersburg.

Dieser Schritt ist bereits vor wenigen Monaten im Zuge der Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 von der Russischen Regierung angekündigt worden. Wann das Gesetz in Kraft tritt blieb noch offen.  Es ist jedoch zu erwarten, dass dies noch vor Ende des Jahres 2013 erfolgt.

Quelle: http://mkrf.ru/press-tsentr/novosti/ministerstvo/detail.php?ID=409227&sphrase_id=2418622

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Auf nach Rostow am Don

Pünktlich um 4:57 klingelt der Wecker. Auch wenn ich mich auf die Reise riesig freue, ist es eine undankbare Zeit. Der Frühe Vogel ist zu der Zeit noch „im Neste“, wie der Sachse auszudrücken vermag. Zwanzig Minuten später bin ich einsatzbereit. Nur noch die letzten Gastgeschenke für meine Kindheitsfreundin einpacken. Neben Kühlschrankmagneten (von Leipzig), die in Russland der absolute Renner sind, wurde ich gebeten deutsches Bier mitzubringen. Ja, auch dafür steht Deutschland. Ob Radeberger und Holsten meinen Gastgebern mundet und die deutsche Braukunst damit würdig vertreten ist, werde ich heute Abend erfahren.

Nun eile ich zur Tram, um meine S-Bahn, die nur einmal stündlich fährt zu bekommen. 30 Minuten später bin ich in meinem zweiten zuhause – am Flughafen Leipzig/Halle.

Als Kind hatte ich, bedingt durch einschlägige Filme, eine Heidenangst vor dem Fliegen. Mittlerweile ist Fliegen zu einer Leidenschaft geworden. Wie ein russisches Pilotenlied es passend zu treffen vermag – „…in erster Linie kommen die Flugzeuge! Und die Damen? Nun, die Damen kommen dann!“

Nach der kurzen Gepäckaufgabe am Lufthansa-Schalter, eile ich zur Sicherheitskontrolle, obwohl ich bis zum Abflug eigentlich noch genügend Zeit habe. Diese Eile werde ich später ein wenig bereuen.

LH Business Lounge Frühstück

Frühstück: LH Business Lounge in Lepizig

Meine Flugleidenschaft hat mich nicht nur auf den mind. 70 Flügen in den letzten 2 Jahren durch Halb-Europa gebracht, sie hat mir seit genau einem Jahr auch einen Freqent Traveler Status bei der Lufthansa beschert. Diesen nutze ich aufgrund der vielen Zeit vor dem Abflug, um noch ausgiebig in der Lufthansa Lounge zu frühstücken. Eine große Reise sollte mit einem guten Frühstück beginnen! Zumindest auf einen Kaffee möchte ich nicht verzichten.

40 Minuten später stehe ich bereits im Bus, der mich zur meiner Maschine nach Wien bringen soll und stelle nun fest, dass ich in der morgendlichen Verpeiltheit vergaß Bargeld abzuheben. Ein Glück, dass ich noch von meiner letzten Reise einige Rubel in der Tasche habe. Die sollen reichen um von Rostow nach Krasnodar zu kommen.

Grundsätzlich ist es in Russland mittlerweile kein Problem mehr an Bargeld zu kommen. In vielen Fällen kann man auch mit allen gängigen Karten bargeldlos bezahlen. Bei EC-Barabhebungen kommen z. B. bei den Sparkassen 6 Euro pro Abhebevorgang und 1,5 % Auslandseinsatz-Gebühren dazu. Bei Karten-Zahlung entfallen die 6 Euro. Allerdings benötigt man für die ÖPNV liquide Mittel, die ich, wie erwähnt, noch besitze.

Der Flug Leipzig-Wien ist überpünktlich. Damit habe ich sogar noch etwas mehr Zeit, um den Anschluss nach Rostow zu bekommen. Wer in Wien bereits umgestiegen ist, weiß, dass man diese auch benötigt.

Die "Steyr" von Austrian Airlines

Austrain Airlines: Fokker 70 „Steyr“

Am Gate G27 angekommen, gebe ich meine Bordkarte zur Kontrolle ab. Eine kurze Schrecksekunde – die Dame am Schalter zerreißt diese… Komme ich jetzt nicht weiter? „Herr Klein bekommt einen neuen Platz“, sagt die Dame zu ihrer Kollegin und wendet sich zu mir „Sie haben ein kurzfristiges Upgrade auf die Business Class bekommen, Herr Klein.“ Durch die ganze Aktion durcheinander gebracht, erwidere ich, „Was gibt es schlimmeres!“, womit ich im Gegenzug die Dame kurzfristig irritiere. Einen Lacher und eine kurze Busfahrt vom Flughafengebäude zum Flieger auf der Außenposition später sitze ich auf Platz 1F in der „Styer“ einer Fokker 70 von Austrian Airlines.

Die altbekannten Begrüßungen und Ansagen zur Flugsicherheit ziehen an mir genauso vorbei wie die Regentropfen draußen auf der Fensterscheibe. „Ich bin bald wieder in Russland“, geht mir immer wieder durch den Kopf – ein überaus beruhigender Gedanke auch wenn mich zwei völlig unbekannte Städte und viel Russland dazwischen erwartet.

Während ich das köstliche Essen von Do&Co genieße, bringt die „Steyr“ uns über die Karpaten und passiert 200 km nördlich die Krim auf ihrem 2:25 Stunden langen Flug nach Rostow.

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Nordkaukasus: Reisevorbereitungen – Anreise nach Krasnodar

In fünf Tagen startet mein Flieger nach Rostow am Don und damit mein Kurztrip in den Nordkaukasus, der mit Anreise nur 4 Tage dauert, effizient genutzt wird, muss ich vorab einige wenige Recherchen betreiben.

Sowohl am Leipziger als auch am Wiener Flughafen, wo ich umsteigen muss, kenne ich mich wie in meiner Westentasche aus. Neuland betrete ich allerdings in Rostow beziehungsweise bei meiner Weiterreise nach Krasnodar, die ich noch am Freitag absolvieren muss.

Die erste Etappe nach der Landung, abgesehen von der Passkontrolle und der Gepäckausgabe, ist die Fahrt vom Flughafen zum Hauptbahnhof bzw. dem ZOB. Da ich nicht einschätzen kann, wann die Maschine aus Wien in Rostow landet und wie der weitere Verlauf ist, muss ich mir sowohl die Zug- als auch Busanreise nach Krasnodar offen lassen.

My location
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Laut einer guten Quelle (http://rostov-transport.info/) gibt es folgende Möglichkeiten den Flughafen Rostow zu erreichen, folgerichtig muss man damit aber auch wegkommen:

► Bus: 7, 7А, 85, 85А, 95, 115, 124, 126, 226 – Haltestelle Flughafen (ост. „Аэропорт“)

► Trolleybus: 9 – Haltestelle Flughafen (ост. „Аэропорт“)

► Marschrutka*: 7А – Haltestelle Flughafen (ост. „Аэропорт“)

Welche Möglichkeit ich letztendlich wähle, werde ich kurzfristig an der Bushaltestelle (siehe Karte) entscheiden. Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof beträgt je nach Route und Verkehrslage 35 – 50 Min. Kostenpunkt der Fahrt in den ÖPNV beträgt 14 – 18 Rubel (ca. 30 – 40 Eurocent) im Vergleich zum Taxi 200 – 400 Rubel (4-9 Euro) oder auch mehr.

Am Hauptbahnhof angekommen, kann man per Fernzug, Regionalbahn und Bus nach Krasnodar gelangen. Für jedes Verkehrsmittel muss der richtige Abfahrtsort gewählt werden – Hbf., ZOB oder Regionaler Bahnhof! Ein Fernzug der Russischen Eisenbahn (RZD) kommt aus diversen Gründen (preisintensiver, längere Fahrt, zeitlich unpassend) nicht in Frage. Somit bleiben mir zwei Varianten:

Regionalbahn:

Diese fährt 2 Mal täglich (07:27, 16:17) ca. viereinhalb Stunden vom Regionalen Bahnhof (300 m Südöstlich vom Hbf.) ab und hält unterwegs in Batajsk (Батайск) – Orlowka (Орловка) – Starominskaja (Староминская) – Kanewskaja (Каневская) – Brjuchowetskaja (Брюховецкая) und Timaschewsk (Тимашевск) bevor sie Krasnodar (Краснодар) erreicht. Wenn ich es bis 16:00 Uhr schaffen sollte am Bahnhof zu sein, präferiere ich diese vierstündige Variante für etwa 400 Rubel (ca. 9 Euro).

Bus:

Es gibt zwei online einsehbare Direktverbindungen mit dem Bus ab dem Rostower ZOB nach Krasnodar (15:45 – 21:10  & 17:35 – 23:00). Mit 369,20 Rubel (ca. 8 Euro) ist auch diese Variante für die 300 km lange Strecke preislich unschlagbar. Grundsätzlich fahren aber beinahe stündlich Busse zwischen den beiden Städten, sodass ich mir keine Sorgen mache noch Freitag in Krasnodar anzukommen.

Jetzt muss ich nur noch einige Gastgeschenke kaufen und der Reise steht nichts mehr im Wege.

* Marschrutka (Маршрутка): Kleinbuss-Linie

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Von den Don- zu den Kuban‘-Kosaken und zurück!

Langsam nähert sich meine voraussichtlich letzte Russland-Reise in 2013. Vom übernächsten Freitag (20. September) bis Montag (23. September) werde ich auf dieser Reise das erste Mal in meinem Leben kaukasischen Boden betreten. Ursprünglich hatte ich lediglich eine Städtereise geplant und einen Return-Flug mit Austrian Airlines über Wien in die Stadt am Don gebucht.

Nachdem ich jedoch mit einer Kindheitsfreundin aus Anapa, die ich seit beinahe 10 Jahren nicht mehr persönlich getroffen habe, in Kontakt getreten bin und sich herausgestellt hat, dass sie aus beruflichen gründen Anfang September nach Krasnodar umzieht, stand die Entscheidung fest – ich mache eine (sehr) kleine Nordkaukasus-Rundreise!

Rostow liegt, wie der Namenszusatz schon sagt, am Don, einem der bekanntesten und sagenumwobensten russischen Flüsse. Als nördlichste Großstadt im Kaukausus (bzw. an seinen Ausläufen) wird Rostow auch als das „Tor zum Kaukasus“ bezeichnet. Nicht umsonst führt beinahe durch Rostow auch die über 1.500 km lange Don-Magistale (M4), welche Moskau mit Noworossijsk an der russischen Schwarzmehrküste und eben auch Krasnodar verbindet. Auch für mich wird Rostow-am-Don als Sprungbrett in den kulturellen, ethnischen und geografischen Schmelztiegel zwischen Europa und Asien dienen.

Die Stadt Krasnodar, Geburtsstadt der russischen Opernsängerin Anna Netrebko, liegt am Fluss Kuban‘. Dieser mündete im Laufe der Erdgeschichte abwechselnd im Schwarzen sowie im Asowschen Meer. Der Fluss entspringt am Mount Elbrus, welcher mit 5642m zum höchsten europäischen Gipfel gezählt werden kann (zumindest nach russischem Verständnis) und zu dem ich hoffentlich in den kommenden Jahren ebenfalls einen Reisebeitrag schreiben werde.

Abgesehen von den Flugtickets an den Don; einem groben Plan, wie ich nach Krasnodar und zurück komme; einem möglichen Fussball-Spiel zwischen FC Rostow und Zenit Sankt Petersburg (meinen Zenit-Schal lasse ich lieber zuhause) am Sonntag, den 22. September, habe ich absolut keinen Plan, was mich erwartet.

Auf, auf in den Kaukasus!

Kleine Übersichtskarte:

My location
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Visum für Russland (Stand: September 2013)

Das Thema Russland-Visum ist für deutsche Russland-Reisende genauso müssig wie das Thema Deutschland-Visum für die Russen, die Deutschland (Europa mit einigen Ausnahmen) besuchen möchten. Dabei beruft sich aktuell das russische Außenministerium (seit 2011) auf das Prinzip der Gegenseitigkeit. Da die Schengen-Staaten und insbesondere Deutschland hier noch immer eine harte Linie gegenüber russischen Touristen fahren, müssen auch die deutschen Touristen mit einigen Hürden rechnen. Wenn man jedoch weiß, wie es am einfachsten geht, ist das Beantragen eines russischen Visums zwar immer noch etwas lästig aber nicht unmöglich.

Wie kommt man also am besten zum Russland-Visum, um das Land touristisch zu erkunden?

Es gibt aktuell sieben Visa-Typen. Am gebräuchlichsten ist dabei ein Touristen-Visum. Um dieses zu bekommen, muss man eine Reihe an Unterlagen vorbereiten:

  1. Touristen-Voucher im Original*
  2. Eine Reisebestätigung im Original für einen ausländischen Touristen, ausgestellt von einem russischen Reiseveranstalter mit einer gültigen Referenz-Nummer.
  3. Gültiger, deutscher Reisepass mit mindestens zwei leeren Seiten für Visa-Einträge nebeneinander, mindestens 6 Monate nach Ablauf des Visums gültig.
  4. Ein ausgefüllter und eigenhändig unterschriebener Visumsantrag. (Link: https://visa.kdmid.ru/)
  5. Ein Passbild im Format 3,5 x 4,5 (nur farbig), Gesicht frontal von vorne aufgenommen, auf weißem Hintergrund, ohne Brille. Nicht auf das Formular unter 4. aufkleben!
  6. Auslandsreisekrankenversicherung von einem in Russland anerkannten deutschen Versicherungsunternehmen, gültig für die Gesamtdauer des geplanten Aufenthaltes. (Zugelassene Versicherungen)
  7. Für deutsche Staatsbürger: Aktueller Verdienstnachweis oder aktueller Kontoauszug oder eine Garantieerklärung der Tourismusgesellschaft (juristische Person) in der diese Organisation die Verantwortung über die Rückführung des(r) Touristen in das Land seines (ihres) ständigen Aufenthaltes übernimmt.

*Voucher (Einladung nach Russland) für Individualreisende 

Travel Voucher

Beispiel: Voucher für einmalige Einreise (Russland Einladung)

Bucht man seine Russland-Reise über einen deutschen Reiseveranstalter, so sollten die ersten beiden Punkte kein Problem darstellen. Schwieriger wird es, wenn man seine Reise individuell plant. Hier kann man jedoch auf die Dienste von Agenturen zurückgreifen, die  einen solchen Voucher ausstellen. Zu empfehlen wäre z.B. destinationRussia. Für einen Unkostenbeitrag von ca. 15 EUR bekommt man seine Einladung innerhalb kürzester Zeit als PDF per E-Mail. Hier können sogar mehrere Städte (z.B. bei einer Rundreise eingetragen werden). Es ist zu empfehlen, die im Formular angegebenen Daten vor dem Abschicken des Formulares mehrfach zu überprüfen. Bei fehlerhaften Angaben muss die Einladung kostenpflichtig neu bestellt werden – Korrekturen sind nicht möglich!

Wenn man alle Unterlagen beisammen hat, bieten sich einem zwei Möglichkeiten:

1. Direkter Weg zur russischen Botschaft / zum jeweils zuständigen russischen Konsulat

2. Die Visa Handling Service (VHS) Gesellschaft (Link: http://vhs-germany.com)

Wer sich schon mal auf russische Bürokratie vorbereiten und 25 Euro sparen möchte, sollte den Weg  zum Konsulat wählen. Anderenfalls ist es zu empfehlen den VHS aufzusuchen. Der Service kostet zwar wie oben erwähnt 25 Euro, jedoch bekommt man sein Visum um ein vielfaches schneller und weniger Nerven aufreibender als bei den Konsulaten.

Für den Besuch des Service Centers (Berlin, Leipzig, Frankfurt, Hamburg, München, Bonn) müssen online Termine vereinbart werden, zu denen die oben genannten Unterlagen mitzubringen sind. Nach eingehender Prüfung der Unterlagen und Bezahlung (bar / EC) erhält man einen weiteren Termin. Erfahrungsgemäß nach ca. nach 7-10 Tagen kann man dann seinen Reisepass mit einem russischen Visum abholen.

Wichtig: Dies ist nur eine Handlungsempfehlung, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und nicht für alle Visa-Fragen gültig ist. Rechtlich verbindliche Informationen erhält man bei der russischen Botschaft oder den russischen Konsulaten!

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